Freitag, 19. Juni 2015

Wesseling - Weissenburg Tag 5 Eppenbrunn

Heute hieß es Abschied nehmen von St. Wendel.  Eine MTB-Hochburg,  immerhin gibt's hier 9 ausgeschilderte MTB-Touren aller Schwierigkeitsgerade und wenn ein Ort schon dreimal eine Europameisterschaft im MTB ausgerichtet hat kann man ruhig von "Hochburg" sprechen, dabei habe ich die Marathons jetzt mal unter den Teppich gekehrt.
Die Strecke heute zeichnete sich durch ein ständiges auf und ab aus. Wobei die Anstiege zum Teil extrem steil waren und im letzten Drittel der Strecke auf Anwalt verliefen. Das war kaum zu umgehen ohne heute dreistellig zu werden. Hallo das ist Urlaub!  Dafür waren die Straßen kaum breiter als ein Auto. Begegnungsverkehr mit zwei Autos unmöglich!  Alle paar hundert Meter waren Ausweichbuchten,  nur so ging es.
Es ging aber auch durch stille Bachtäler und auf Pfaden durch dunkle Wälder. An Abwechslung hat es heute nicht gefehlt und begegnet ist mir heute, außerhalb der Orte, kein Mensch. Wenn man hier eine Unfall hat findet man dich irgendwann als Ötzi!  Die Fahrt durch Homburg war der Knaller! Was die Stadtväter und Mütter sich bei der Radwegeplanung gedacht haben weiss kein Mensch, unglaublich.
Alles in allem war das heute eigentlich eine ziemlich ereignislose Etappe. Man kann fast schon Überführungsetappe sagen, aber sowas muss es ja auch geben. Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß und trocken war es auch!
Die letzten Kilometer waren dann zum Ausfahren! An einem Bach vorbei schön flach, kam ich direkt am Hotel Kupper im Luftkurort Eppenbrunn raus. Hier war die Rezeption nur von den Zimmerschlüsseln besetzt, die alle ein Namenschild in Form eines kleinen Zeltes hatten. Namen suchen und ab auf's Zimmer. Coole Lösung.
71 Kilometer,  1500 Höhenmeter in 4:40 Fahrzeit waren heute die Eckdaten.