Mittwoch, 24. Juni 2015

Altenstadt-Landau

So nach ein paar Tagen MTB-Abstinenz war es dann wieder soweit.
Die Mädels wollten zur Burg Landeck und dort Wandern und anschließend nach Landau.
Ich habe die Gunst der Stunde erkannt und bin mit dem MTB los  um von Altenstadt nach Landau zu fahren.
Zuerst ging es durch die Weinberge von Schweigen-Rechtenbach und dann auf Pfaden hoch Richtung Mittelberg und Querrenberg.
Der Abstecher zur  Burgruine Gutenberg war natürlich obligatorisch, auch wenn der Anstieg nicht ohne war. Danach zum Stäffellsbergturm und pfadig runter nach Dörrenbach. Kurzer Abstecher nach Bad Bergzabern und rauf Richtung Eulenkopf und weiter auf zum Teil schlechten Wegen, der ein oder andere Harvester war vor mir da,  zum Steinköpfchen. Spaßig ging es jetz Berg ab nach Gleiszellen-Gleishorbach. Von hier durch die Weinberg und später über Treppen runter zum Anstieg zur Burg Landeck.
Ein schöner Pfad führt hier hoch zur Burg.
Schnell mit den Mädels was gegessen und weiter Richtung Pfalzklinikum und über zahlreiche Serpentinen auf einem Pfad  hoch zur Madenburg.
Nach der Abfahrt ging es dann bis Ibesheim und Landau genussvoll durch die Weinberge.
Am Rathausplatz in Landau haben mich die Mädels wieder eingesammelt. Noch einen Kaffee und mit dem Auto zurück nach Altenstadt. So muss das!
Wie ich schon mal erwähnt hatte, ist die Pfalz ein traumhaftes MTB-Gebiet. Einsame Wälder, traumhafte Wege und so gut wie kein Mensch unterwegs. Zumindest in der Woche.  :-)
48 Kilometer und 1400 Höhenmeter waren für heute erstmal genug!

Montag, 22. Juni 2015

Hauenstein, Schuhe und mehr!

Wir sind ja eigentlich im Elsass, ok 50 Meter hinter der Grenze aber immerhin.
Dennoch sind wir heute nach Hauenstein gefahren. Frau brauchte, na was? Richtig neue Schuhe!
Hattenstein ist das Eldorado aller Schuhkäufer/innen. Hier gibt es quasi nur Schuhgeschäfte und schöne Wanderungen. :-)
Nach dem wir das Wichtige erledigt hatten, konnten wir dann zum schönen Teil des Tages übergehen.
Da es hier schon den ganzen Vormittag geregnet hat, habe ich eine kurz Wanderung ausgesucht.
Am Parkplatz des Hauensteiner Waldschwimmbads geht es pfadig los, rauf zum ersten Sandsteinfelsen, dem Backelstein. Über Treppen gelangt man
auf den Felsen, wo früher einmal eine alte Fliehburg war.
Dann weiter auf Pfaden und naturbelassenen Waldwegen zum Hühnersteinfelsen, den man nur über eine Leiter ersteigen kann. eine grandiose Aussicht belohnt den Aufstieg.
Kurze Zeit später kommen wir dann zum Wanderheim "Dicke Eiche". Ich glaube wenn schönes Wetter ist, ist hier der Bär los. Das sagt zumindest die Anzahl der Außensitzplätze.
Weiter geht es zum Wolfsfelsen,einem imposanten Stück Sandstein, und zum Burghaldenfels der zweiten ehemaligen Fliehburg mit schönem Blick auf Hauenstein.
Hier änderten wir die Strecke etwas ab und steigen durch Felsen und auf steilen Pfaden abwärts, um zum Lanzenfartherfelsen zu kommen.
Auch den kann man nur über eine Leiter besteigen. Von hier geht es nur noch kurz Berg ab wieder zum Schwimmbad.
Alles in allem eine schöne Wanderung, die in einzelnen Abschnitten und bei schlechtem Wetter eine gewisse Trittsicherheit erfordert. Aber für schlechtes Wetter dennoch ideal, weil sie nicht so lang aber doch sehr abwechslungsreich ist.

Samstag, 20. Juni 2015

Wesseling - Weissenburg Tag 6 Weissenburg/Altenstadt

Der letzte Tag! Es regnet!
Aber pünktlich zur Abfahrt hört es auf! Astrein. Aber es ist empfindlich kühl und die Jacke bleibt auch den ganzenTag an. Schafskälte! Ich will Sommer!
Die ersten Kilometer laufen echt prima und entspannt. Fast immer am Bach entlang und zum Teil auf schönen Trails. Bis Schönau geht es nur wellig dahin, aber dann! Der Pfälzer an sich denkt bestimmt: Warum soll ich  eine Serpentine bauen wenn ich es auch gerade haben kann! Hier ging es Richtung Schloßberg, elend lang und steil. Aber dafür war die Abfahrt nach Nothweiler vom Allerfeinsten!
Wieder den Berg hoch gequält ging es runter nach Bobental und von hier Richtung Gemanshof. Hier folgt wieder so ein Anstieg der Kategorie "Braucht man nicht"!
Untergrund, grober Schotter gefühlte 20 % steil und einfach gerade den Berg hoch zum Langenberg. Die anschließend Abfahrt war aber jeden Höhenmeter, den ich mich hochgequält habe wert!
Aus dem Wald raus ging es durch die Weinberge nach Altenstadt.
Ist schon komisch, Neudorf und Altenstadt sind quasi ein Ort. Aber irgendwie ist man schon einen Schritt hinter der Grenze in Frankreich. Kein fließender Übergang sondern abrupt, aber auf beiden Seiten!
51 Kilometer, 1200 Höhenmeter in 3:45 Fahrzeit zeigen, dass die Pfalz kein einfaches MTB-Revier ist, aber dafür ein Gebiet mit 100% Spaßfaktor.
Für mehr Fotos war heute keine Zeit! Entweder hatte ich keine Lust anzuhalten, oder ich war zu schnell unterwegs! :-)
Die gesamte Tour war etwa 410 Kilometer lang und hatte rund 9000 Höhenmeter.
Es war eine abwechlungsreiche Tour durch drei deutsche Mittelgebirge und als Vorbereitung für eine Alpenüberquerung ideal. Nur leider findet die erst nächstes Jahr statt! :-)

Freitag, 19. Juni 2015

Wesseling - Weissenburg Tag 5 Eppenbrunn

Heute hieß es Abschied nehmen von St. Wendel.  Eine MTB-Hochburg,  immerhin gibt's hier 9 ausgeschilderte MTB-Touren aller Schwierigkeitsgerade und wenn ein Ort schon dreimal eine Europameisterschaft im MTB ausgerichtet hat kann man ruhig von "Hochburg" sprechen, dabei habe ich die Marathons jetzt mal unter den Teppich gekehrt.
Die Strecke heute zeichnete sich durch ein ständiges auf und ab aus. Wobei die Anstiege zum Teil extrem steil waren und im letzten Drittel der Strecke auf Anwalt verliefen. Das war kaum zu umgehen ohne heute dreistellig zu werden. Hallo das ist Urlaub!  Dafür waren die Straßen kaum breiter als ein Auto. Begegnungsverkehr mit zwei Autos unmöglich!  Alle paar hundert Meter waren Ausweichbuchten,  nur so ging es.
Es ging aber auch durch stille Bachtäler und auf Pfaden durch dunkle Wälder. An Abwechslung hat es heute nicht gefehlt und begegnet ist mir heute, außerhalb der Orte, kein Mensch. Wenn man hier eine Unfall hat findet man dich irgendwann als Ötzi!  Die Fahrt durch Homburg war der Knaller! Was die Stadtväter und Mütter sich bei der Radwegeplanung gedacht haben weiss kein Mensch, unglaublich.
Alles in allem war das heute eigentlich eine ziemlich ereignislose Etappe. Man kann fast schon Überführungsetappe sagen, aber sowas muss es ja auch geben. Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß und trocken war es auch!
Die letzten Kilometer waren dann zum Ausfahren! An einem Bach vorbei schön flach, kam ich direkt am Hotel Kupper im Luftkurort Eppenbrunn raus. Hier war die Rezeption nur von den Zimmerschlüsseln besetzt, die alle ein Namenschild in Form eines kleinen Zeltes hatten. Namen suchen und ab auf's Zimmer. Coole Lösung.
71 Kilometer,  1500 Höhenmeter in 4:40 Fahrzeit waren heute die Eckdaten.

Donnerstag, 18. Juni 2015

Wesseling - Weissenburg Tag 4 St. Wendel

Es musste ja so kommen. Es regnete Bindfäden als ich zum Frühstück ging. Ich zögerte meinen Start so lange raus wie es ging aber es wurde nicht besser,  eher schlimmer. Also die Regenpelle an und los ging es rauf zum Erbeskopf. Knapp 300 Höhenmeter weiter oben, von innen und außen nass bewunderte ich die hier aufgestellten Plastiken im Nebel und fuhr so schnell wie's ging runter. Auf nassen Wurzeln und aufgeweichtem Untergrund nicht ganz einfach,  aber sehr spassig.
Was mir heute so auffiel? Ich fuhr fast alle Singeltrails hoch statt runter. Irgendwas lief da verkehrt.
Bei Kilometer 25, dem Ort Eisen wo die Harten herkommen, hörte es auf zu regnen. Ich war schon versucht die Pelle auszuziehen,  als es wieder anfing zu schütten.
Zum Glück kam jetzt ein Abschnitt mit mehr Asfalt und das ist bei Regen nicht zu verachten. Es ging jetzt im leichten auf und ab Richtung Bostalsee. Touristisch höchst erschlossen,  aber bei dem Wetter war ich hier alleine. Die nachfolgenden asfaltierten Wirtschaftswege waren ein Traum. Auch bei Regen! Der Weg führte mich jetzt auf den Falkenberg und ich war froh nicht die Abkürzung genommen zu haben,  denn von hier oben hatte man einen tollen Ausblick mit einem fantastischen Licht. Jeder Höhenmeter hier hoch war es Wert!
Nachfolgend nahm ich gefühlt jeden Berg mit der hier so in der Gegend rum stand.
Vor Oberkirchen gab es einen schönen Trail der mich Richtung Füsselberg führte. Natürlich Berg hoch.  Nach Oberkirchen lief es dann etwas geschmeidiger und kurz vor Hoof gab es dann noch einen flowigen Trail Berg ab
Der letzte Anstieg führte Richtung Schleifstein,  dann ins Tiefenbachtal und Richtung Kurklinik. Der Trail spuckte mich direkt am Hotel Kurschlösschen aus.
Schnell das Rad und mich grob gesäubert, die ungläubigen Blicke als ich an mir, mit der Gießkanne eine Grobreinigung durchführte waren genial, und ab unter die Dusche.
73 Kilometer und 1500 Höhenmeter in 4:55 haben ihren Tribut an Mensch und Maschine gefordert.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Wesseling - Weissenburg Tag 3 Deuselbach

So habe ich mir das vorgestellt. Blauer Himmel und schon angenehme Temperaturen beim los fahren.
Und es ging direkt zur Sache.  Der Lieserpfad bis Wittlich stand auf dem Ersten Abschnitt im Programm. 15 Kilometer mit einigen Passagen wo an fahren nicht zu denken war. Zumindest für mich. Aber hier habe ich festgestellt, dass ich eher ein Fahrer bin und kein Schieber oder Träger. Ich hasse es! Zum Glück waren es immer nur kurze Stücke. Ab Kilometer 15 war dann die Plackerei zu Ende und bis auf eine Schulterkontakt mit einer Felsnase auch ohne nennenswerte Vorkommnisse. Jetzt lief es mehr oder weniger geschmeidig Richtung Wittlich.
Jetzt frage ich mal was:
Wann ist die beste Zeit einen Weinberg hoch zu fahren? Genau! Mittags in der prallen Sonne, und das habe ich auch so gemacht! Total bescheuert, aber nicht zu ändern. Es war nicht viel aber mir hats gereicht.
Danach ging es auf bekannten Wegen nach Bernkastel-Kues und über den Moselsteig (er lässt mich einfach nicht los) nach Monzelfeld. Die Abfahrt die dann kam war echt genial, nur der folgend Anstieg Richtung Elzerath war echt böse! Nicht besonders steil aber dafür lang und kräfteraubend. Die an der Mosel gegessene Kartoffelsuppe tat hier gut.
Danach musste ich mich mal kurz als Pfadfinder betätigen. Wo eigentlich Wege sein sollen war nur Gebüsch. Aber wo ein Navi da ist auch ein Weg. 
Jetzt ging es erst auf den Hunsrückhöhen dahin und dann die erkämpften Höhenmeter mit viel Schwung wieder runter. Den Saar-Hunsrück Steig habe ich für meine Zwecke auch mal kurz missbraucht um dann auf einer ausgeschilderten MTB-Strecke Richtung Deuselbach zu fahren. Natürlich waren die letzten Kilometer auch nur Berg auf,  was sonst.
Das Hotel Zum Erbeskopf liegt am Ende des Dorfes. Ganz oben! 
76 Kilometer und knapp 2000 Höhenmeter in 5:30 reiner Fahrtrageschiebezeit!

Dienstag, 16. Juni 2015

Wesseling - Weissenburg Tag 2 Manderscheid

Der Tag fing gut an,  zumindest was das Wetter anging,  aber das sollte nicht so bleiben.
Nach der ersten Stunde auf dem Rad hatte ich schon mehr als die Hälfte der Gesamthöhenmeter von gestern und es ging immer noch Berg auf.  An der Teufelsley und unterhalb der Hohen Warte vorbei ging es zur Hohen Acht.
Schnell auf den Kaiser Wilhelm Turm gestiegen und die 360 Grad Aussicht genossen.
Ab jetzt ging es ein ganze Zeit mal richtig bergab.
Am Brünnchen, an der Nordschleife des Nürburgrings, spuckte mich der Wald dann aus.
Hier haben wir früher die legendären 24 Stundenrennen der Tourenwagen verfolgt.
Der Platz war auch heute gut besucht. Es waren wohl Testfahrten einiger Erlkönige im Gange.
Die Nordschleife sollte mich jetzt ein Zeitlang begleiten. Vorbei an Eiskurve, Pflanzgarten, Schwalbenschwanz und Galgenkopf ging es nach Nürburg. An der Einfahrt zur GP-Strecke vorbei und kurze Zeit später war wieder Ruhe. Jetzt lief es etwas zügiger.  Bis Kelberg ging es noch im steten auf und ab weiter,  aber dahinter war dann bis Daun Highspeed angesagt. 
In Daun ging es dann auf den Lieserpfad. Hier ist "Pfad" zwar etwas übertrieben,  aber ein einzelnen Stellen zeigt er dann doch mal was ein richtiger Wanderpfad ist. Steil mit Wurzeln und Felsbrocken und in der Regel Berg auf.
Aber alles in allem alles gut fahrbar, und wenn es Berg ab ging hatte ich ein breites grinsen im Gesicht. Das wird sich morgen ändern, denn da ist einiges zu schieben! Die letzten Kilometer bis Manderscheid waren dann pfadig und spaßig. 
Heute waren es 67 Kilometer und 1700 Höhenmeter in 4:30 reiner Fahrzeit. Mir hat es gereicht.
Untergekommen bin ich im Haus Schwaben. Einfaches Bed and Breakfast , herzliche Gastgeber und hier ist Amtssprache Englisch!  

Montag, 15. Juni 2015

Wesseling - Weissenburg Tag1 Ahrbrück

Now goes it loose, wie der Engländer sagt.
Bei geschmeidigen 15 Grad und Wolken ging es auf bekannten Wegen durch Ville und Kottenforst bis Buschoven. Hier gibt es nicht viel zu berichten,  außer dass sich die Harvester alle Mühe gegeben haben, den ein oder anderen Weg vollkommen hinzurichten. Danach fuhr ich durch Felder und Obstplantagen nach Rheinbach. Schnell ein zweites Frühstück und weiter ging es auf kleinen Wegen zur Tomburg.  Eine Abstecher hoch zum Turm musste natürlich sein,  trotz schlechter Sicht ein schönes Fleckchen.
Der Weg Richtung Todenfeld und Hilberath verlief  im leichten Auf und Ab durch den Wald.  Kein Trailmassaker aber dennoch schön zu fahren.
Hinter Hilberath wartete dann das Vischeltal auf mich.  Eigentlich ist dieses Tal dafür bekannt, eine einzige Matschgrube zu sein,  aber trotz der Niederschläge der letzten Tage war es hier erstaunlich trocken. Die Abfahrt war ein Genuss. 
Nach der Querung der Ahr ging es dann auf Pfaden steil Berg an zum Aussichtspunkt Horn.  Bei schönem Wetter hat man von hier oben einen tollen Blick auf Ahrweiler und die umliegenden "Berge" .
Kurze Zeit später mussten ein Paar Höhenmeter extra gefahren werden,  weil der Track da verlief, wo gar kein Weg war. Aber kein Problem, runter geht ja immer und hoch sowieso. 
Wieder oben kam dann die Finale Abfahrt nach Ahrbrück. Schön!   Allerdings spuckte mich der Trail sofort auf der Hauptstraße aus. Wenn man da nicht aufpasst, ist man schneller eine Kühlerfigur eines LKW als man Hoppela sagen kann.  Zum Glück kam gerade keiner!
Die paar Meter zu Hotel Tannenhof in Ahrbrück verliefen ohne besondere Vorkommnisse 
Heute waren es 70 Kilometer und 1000 Höhenmeter in 4:15 reine Fahrzeit, zum warm werden eine schöne Tour. 

Freitag, 12. Juni 2015

Wesseling-Weissenburg

Das ist das was ich ab Montag mache.
 
Mit dem MTB durch Eifel, Hunsrück und Pfalz ins Elsass fahren! Was mich erwartet? Etwa 400 Kilometer, jede Menge Höhenmeter wieviel weiss ich noch nicht und ich hoffe viel Spaß und schönes Wetter!