Mittwoch, 19. September 2018

Zugspitzumrundung

14 Jahre alt, 26 Zoll, nur 2,1 Zoll breite Reifen ohne grobe Stollen, ein schmaler Lenker und nur 3x9 fach.
Das sind die Daten, mit denen ich heute unterwegs war.
Wer braucht dieses neumodische Zeug mit großen Rädern und nur einem Kettenblatt vorne oder gefühlte Lenkerbreiten von einem Meter? Ich auf jeden Fall nicht! :-) Ohne E-Antrieb bist Du hier sowieso ein Dinosaurier!
Zum Warmfahren gab es schon mal 600 Höhenmeter am Stück.
Nach dem Frühstück ist es genau das, wonach ich verlange! An der Ehrwalder Alm vorbei in Richtung des fast ausgetrockneten Igelsees führte mich der Weg. Am höchsten Punkt den Abzweig des Fahrweges links liegen gelassen, um etwas später einen Trail zum Igelsee zu nehmen. Da der Trailanteil auf der Runde doch eher gering ist, zählt hier jeder Meter.
Der Weg durch das Gaistal bis Leutasch ist schön aber unspektakulär.
Es rollt schön und auch auf dem weitern Weg Richtung Mittenwald kann man schön Kilometer machen. Am Klammstüberl aber nicht den Abzweig verpassen, Trailanteil und so.
Von Mittenwald geht es dann im mäßigen Auf und Ab am Lautersee und Ferchensee vorbei nach Elmau. Von hier nach Hintergrasek und Vordergrasek und dann ein sehr steiles Asphaltband runter nach Wildenau. Am Einstieg steht ein Schild "Radfahrer absteigen". Je nachdem, was man für Bremsen am Rad hat, ist das sicher eine gute Empfehlung.
Jetzt rollt es wieder entspannt bis Hammersbach. Es geht zwar stetig Berg auf, aber das merkt man nicht! In Hammersbach hoch zur Neuneralm und weiter Richtung Eibsee. Ab der Eibseestraße wird es wirklich zäh. Bis kurz vor die Hochthörlenhütte ist der Anstieg kein Kindergeburtstag. Feinen Schotter als Untergrund und Serpentinen haben die hier einfach mal weggelassen, geht ja auch so!
Ab  der Hochhörlenhütte fährt der nicht so Trailerfahrene dann die Asphaltstraße runter. Der Rest biegt direkt links ab, um kurze Zeit später den Bayernsteig runter zu fahren. S1-S2 geht es bis zur Talstation der Ehrwalder Zugspitzbahn. Hier kann man illegal :-) auf einem Wanderweg runter nach Ehrwal fahren, oder mit knapp 75 Sachen auf der Straße runter rollen. Ich habe mich für die schnelle Variante entschieden. Dann durchs Moos und ab zur Eisdiele!
81 Kilometer, 2100 Höhenmeter 5:10:00 Fahrzeit. Genug ist!
https://photos.app.goo.gl/VM5rhwvJkSeR5npQ7

Donnerstag, 9. August 2018

Renesse, Sonne, Meer und Erholung

5 Tage Renesse. 5 Tage nicht ganz so heiss wie im Rheinland, aber dennoch so warm, dass ich nur zweimal mit den Rad unterwegs war!
Nach Zieriksee zum Eis essen! Das lohnt sich auf jeden Fall!
65 windanfällige Kilometer!

Donnerstag, 2. August 2018

Diebstahlsicherung!?


Gestern hat ein Idiot vom Rad meiner geliebten Gattin das Schaltwerk geklaut. Mögen ihm/ihr die Hände abfallen.
Um der wachsenden Zahl solcher Idioten das Leben etwas schwerer zu machen, habe ich mir was ausgedacht.
Da die Befestigungsschraube des Schaltwerks hohlgebohrt ist, habe ich eine 3 mm Schraube von hinten durchgesteckt und mit einer selbstsichernden Mutter befestigt.
Die wird jetzt noch nach dem Urlaub durch eine länger Schraube ersetzt!
Fällt nicht groß auf macht aber das abmontieren nicht ganz so einfach weil, das Hinterrad geht durch eine Steckachsensicherung von Abus auch nicht so einfach raus!



Montag, 9. Juli 2018

Besuch in Coesfeld

... ohne Rad ist wie Kirche ohne Amen. Gibts nicht. :-)
Darum am Samstag eine schnelle Runde durchs Münsterland gedreht und am Sonntag mal wieder Rennluft beim NRW-Cup  in Haltern am See geschnuppert. Nein ich bin nicht mitgefahren! :-) Nur Fotos hab ich gemacht.
Ich weiss nur nicht ob ich dir hier zeigen darf! Da mir das mit der dsvgxuztxy zu kompliziert ist verzichte ich einfach darauf! Schade!

Donnerstag, 21. Juni 2018

Eigene Sellaronda!

Eine Sellaronda stand heute auf dem Program. Mit dem MTB.
Ausgesucht hatten wir uns eine Runde aus einer Zeitschrift. Wer die an einem Tag nachfährt vor dem ziehe ich meinen Hut. Wir waren heute nicht dazu in der Lage.
Ich kann es jetzt auf die Unwetterwarnung oder den späten Start schieben, oder einfach sagen: Der Akku war leer!
Wir haben sie etwas vereinfacht und verkürzt!
Die Entscheidung fiel am Pordoi. Da hatten wir 27 Kilometer mit 1500 Höhenmeter gefahren und alles was unter 20% Berg auf war, war flach.
Zum Warm werden gab es die Auffahrt und Umrundung der Prolongia. Nach 12 Kilometern und 900 Höhenmetern kam dann die erste lange, schöne Abfahrt
Aber die war auch  keine Erholung. Ein schöner aber ruppiger Singeltrail und Trail führte uns runter bis Arabba.
Trinkfalsche gefüllt, Manni und Dirk im Cafe getroffen (warum auch immer) :-) und rauf zum Pordoi.
Das, was die Motorräder schön in Serpentinen fahren, fuhren wird einfach geradeaus den Berg hoch.
Auf ca. 2000 Metern entschieden wir uns auf die Straße zu wechseln, denn wir wollten fahren nicht tragen oder schieben.
Die Abfahrt vom Pordoi über den Glühweintrail kann man komplett nur fahren, wenn man von selbigen geung intus hat.
Da hat man eine Downhillstrecke vom feinsten draus gemacht!
Sella und Grödner spulten wir auf der Straße ab. Die Luft war einfach raus!
Vom Grödnerjoch ging es dann auf perfekt angelegtem Trail mit Anliegern und kleinen Sprüngen ruter nach Corvara! Astrein!
53 Kilometer 2200 Höhenmeter, 4:20. Das Wichtigste! Keine Stürze,keine Defekte und kaum am Hotel fing es an zu donnern!
Bilder
https://photos.app.goo.gl/A3gStBf97KTZuJMf7


Mittwoch, 20. Juni 2018

Seiser Alm

Eins vorweg! Die Tour kann man fahren muss man aber nicht!
Ich wollte unbedingt mal mit dem Renner auf die Seiser Alm.
Dies wurde mit viel Verkehr und einer abenteuerlichen "Straße" erkauft.
Die Strecke führt über das Grödnerjoch und dann durchs Grödner Tal!
Touristisch höchst erschlossen mit unglaublich viel Verkehr!
Kein Spass! Aber da musste ich wohl durch.
Ab dem Abzweig zum Panider Sattel ging es dann und es wurde ruhiger.
Bis Kastelruth ist es ein schönes fahren!
Hier trennte sich unsere kleine Gruppe. Manni und Dirk fuhren weiter Richtung Nigerpass.
Der Anstieg zur Seiser Alm ist moderat aber nicht einfach, zumindest nicht wenn es so warm ist wie heute.
Oben fand ich es jetzt nicht so spektakulär wie man immer erzählt bekommt.
Schöne Aussichte gibts, aber dementsprechend auch viel Publikum!
Dann ging es in die Abfahrt. Eine schmale Straße, 20% steil mit schlechtem Asfalt und zwischen drin auch mal üblen Schotter!
Den kann man aber mit ein paar Kilometern mehr umfahren.
Einfach hier links abbiegen!
Aber als gelernter Mountainbiker bin ich einfach da runter! Nicht für jeden zu empfehlen! Ralf hat sich wacker geschlagen! :-)
Gut unten angekommen ging es bis kurz vor Wolkenstein auf eine kleinen Straße oberhalb der Hauptstraße weiter. Zum Teil recht steil wand sich die Straße am Hang vorbei!
In Wolkenstein noch einen kurzen Kaffeestop eingelegt und dann die letzten 600 Höhenmeter für heute in Angriff genommen.
Alles in allem war mein Wunsch zu teuer erkauft!
90 km, 2800 Hm, 5:10 Fahrzeit
 Bilder
https://photos.app.goo.gl/Z4PCCEcdNm9TR1nD6