Sonntag, 17. Juni 2018

Einrollrunde!?

So dann wollen wir doch mal schauen was die Jungs so drauf haben! Ähhhmm, andersrum wird ein Schuh daraus!
Um 09:30 Uhr sollte die Einrollrunde losgehen.
Um 09:37 Uhr saßen wir dann auf dem Rad. Für den Ein oder Anderen schon fast überpünktlich! Da bin ich anderes gewohnt! :-)
Die ersten Meter ging es Berg ab nach Stern. Uns kamen unmengen an Radfahren entgegen, denn heute war Dolomiti Bike Day. Das sollte sich noch auf ein Abenteuer auf  Leben und Tod ausgehen.
Den Valpoarola nahmen wir uns zuerst vor. 
Das lief noch relativ geschmeidig. An der Passhöhe ahnte ich aber schon fürchterliches. Auf der gesamten Straße standen Radler! 
Platzmachen war schon eine große Herausforderung! Unten am Falzaregopass wartete ich kurz auf die Anderen. Berg hoch sind die schneller, aber nicht Berg runter! :-) Dann nahm das Abenteuer seinen lauf. Horden von Radlern kamen den Falzarego rauf gefahren und rechneten nicht damit, dass da vielleicht auch einer runterkommt. Die gesamte Straßenbreite wurde genutzt und wenn sie merkten, dass da jemand kommt fielen die fast in eine Schockstarre! Naja es hat gut gegangen, aber bei Ralf war es schon sehr sehr knapp! Er musste sich wohl fast in Luft auflösen um einer Kollision zu entgehen!
Ab dem Abzweig nach Caprile hatten wir wieder unsere Ruhe! Dieses Sträßchen ist ein Traum!
Am Anstieg zum Fedaja war relativ viel Verkehr. Schade aber nicht zu ändern! 
Dieser Pass ist ein regelrechtes Trauma für mich. Die erste Hälfte ist eigentlich ganz schön zu fahren. Leider verpasste ich den Abzweig in Serai di Sottoguda. Ein Traum da mit dem Renner durch zu fahren. Aber wer weiss wofür es gut war.
Ab Malga Ciapella zeigt der Feadia dann sein wahres Gesicht! Eine nicht enden wollende Rampe und zum Schluss eine Steigung von 15 Prozent, in den Serpentinen noch mehr!
Oben angekommen nochmal kurz "Drecksau" gesagt und ab nach Canazei.
Der Anstieg zum Sellajoch ist auch nicht von schlechten Eltern, oder lag es an den knapp 2000 Höhenmeter die ich schon in den Beinen hatte.
Auf jeden Fall fühlte ich mich nicht gut. Die letzten 200 Höhenmeter hat mich nur der Gedanke an ein Stück Kuchen am Leben gehalten!
Oben angekommen rein ins Restaurant, Flasche auffüllen lassen und ein Stück Erdbeerkuchen
inhaliert. 
Der letzte Anstieg zum Grödnerjoch war nur noch ein Kinderspiel. Nein, Erdbeerkuchen ist kein Doping!
Am Ende des Tages waren es 100 Kilometer, 5:11:00 und Gpsises sagt 3400 Höhenmeter. Aber das ist bestimmt gelogen! Schön wars, aber auch anstrengend!
Bilder einfach auf die Kollage klicken! (Geht gerade nicht!)
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