Sonntag, 16. Oktober 2011

Siebengebirge oder morgens alleine und mittags zu viele

Heute hab ich mir meine Frauen geschnappt und bin ins Siebengebirge gefahren. Nein nicht mit dem Rad, sondern mit dem Auto und nicht zum Rad fahren, sondern zum Wandern.
Morgens waren wir fast noch alleine im Wald. Es ging vom Nachtigallental zur Hirschburg und weiter über einen Pfad am Ofenkaul zum Milchhäuschen, das noch im Dornröschenschlaf lag. Nun ging es runter zum Röhndorfer Friedhof und ein kurzes Stück auf dem Rheinsteig Richtung Rommersdorf. Auf kleinen Pfaden oberhalb von Rommersdorf ging es dann weiter bis zur Anna Hütte im Annatal. Von hier über den Breiberg und zum Löwenburger Hof.
Hier war dann mittlerweile Jahrmarktstimmung angesagt. Man war das voll! Schnell wieder in den Wald und über Trenkeberg und Lohrberg weiter. Immer auf Wegen die nicht so stark frequentiert waren.
Aber irgendwann holt einen die Zivilisation dann doch ein. Am Milchhäuschen steppte der Bär! Soviel Volk habe ich hier schon lange nicht mehr gesehen. Schnell Richtung Nachtigallental, aber hier war es auch so voll, dass wir uns entscheiden über die Straße an der Hirschburg runter zu gehen. Da war nicht soviel los.
Am Ende hatten wir knapp 18 km mit 800 hm in 4:00 hinter uns gebracht. Eigentlich war es etwas mehr, aber die Abstecher für OSM habe ich raus genommen!
Wer genug Schmalz in den Beinen hat kann die Runde auch mit dem MTB fahren, aber bitte nur in der Woche und nicht am Wochenende!