Montag, 27. August 2012

Bleispitze, manchmal muss man suchen

Heute musste die Bleispitze dran glauben. Einfacher gesagt als getan. Los ging es in Untergarten unter der Unterführung der B179. Erst gemütlich, aber wenig schön auf Asphalt und später auf Schotter bis wir auf ca. 1500 m auf einen Pfad stoßen sollten. Aber weit und breit war kein Pfad, geschweige denn ein Schild zu finden. Umdrehen? Nein! Ab in den Wald und weglos steil Berg hoch bis zu einer kleinen Lichtung mit Hütte. Hier war dann eine gut markierte Trittspur zu sehen. Auf sehr steilem Gras ging es dann bis zum Gartner Joch um dann wieder weglos weiter hoch zu steigen. Auf dem Gartner Berg war dann wieder eine Trittspur zu sehen. Weiter ging es am Hang Richtung Sommerbergjöchle.
Das eigentliche Ziel, die Bleispitze machte ich dann im Alleingang. Kurz vor dem Joch trennte ich mich von Edith. Sie stieg Richtung Joch Berg ab und ich machte, mich mit Hund auf, die letzten 200 hm zum Gipfel zu bewältigen. Auch hier wieder auf sehr steiler, grasbewachsener Trittspur. Bei Nässe wirklich kein Kindergeburtstag!
Der Rückweg durch das Gartner Tal gestaltete sich recht einfach.
Die Einkehr bei der Gartner Alm wurde mit leckeren Käspressknödeln in Suppe belohnt. Die waren wirklich gut! Das Radler und die Johannisbeerschorle natürlich auch!
Nach der Alm ging es dann auf einem kleinen, schönen Pfad in Richtung Ausgangspunkt.
Reine Gehzeit: 4:45:00