Sonntag, 20. Oktober 2013

Wandertag

Nachdem ich gestern das Gummi an meinen MTB-Reifen dezimiert habe, war heute das Gummi der Wanderschuhe dran.
Wir waren schon sehr lang nicht mehr an der Ahr, also haben wir uns nach Altenahr aufgemacht  um dort die Wanderwege einer genauen Überprüfung zu unterziehen. Was soll ich sagen, sie sind alle noch da.
Los ging es Richtung Teufelsloch. Da wir recht früh dran waren hatten wir den Aufstieg fast für uns alleine. Nur ein Pärchen ist uns auf dem Weg dort hoch begegnet. Ich muss sagen dafür das Sonntag war und nicht so schlechtes Wetter war hier wenig los. nur am Steinerberghaus war es voll. Aber da kann man ja auch mir dem Auto hoch fahren.
Vom Teufelsloch ging es dann Richtung Horn. Wir wählten den Aufstieg über den Michelskopp. Hier führt ein Pfad in steilen Serpentinen hoch und man hat eine schöne Aussicht.

Vom Horn geht es dann über Forstwege zum Steinerberghaus. Für viele Wanderer und Mountainbiker das Ziel, dementsprechend voll war es hier auch.
Nach einer kurzen Stärkung ging es weiter zum Schrock. Allerdings nicht auf dem direkten Weg sondern wir eroberten ihn von hinten. Ein kleiner, kaum sichtbarer Pfad führte uns steil nach oben und ebenso steil nach unten. Hier ist genau wie an der Teufelsley eine gewisseTrittsicherheit notwendig.
Wobei man auf dem Weg zum Gipfelkreuz der Teufelsley auch schon mal eine Hand benötigt. Aber es lohnt sich! Von hier Oben hat man ein tolles Panorama (siehe Bild ganz oben).
Der Weg Richtung Altenahr führt dann später über ein kleines Hochplateau welches bei schönen Wetter geradezu zu einem Picknick einlädt.
In Altenahr hat man die Zivilisation dann wieder zurück, Verkehr, Lärm und zu dieser Jahreszeit weinselige Mitmenschen. Aber zum Glück sind wir direkt Richtung Schwarzes Kreuz abgebogen, wo wir aber auch nicht alleine unterwegs waren. Aber der Parkplatz ist ja auch nicht weit weg.

Ich denke wenn man diese Wanderung in der Woche macht sieht man auf der Strecke keine Menschenseele.
Fazit: 14,5 km, knapp 800 hm in 3:40 reiner Gehzeit. Die Wege zum Steinerberghaus und zum Schrock sind Forstwege, der Rest sind fast nur kleinen Pfade, die zum Teil etwas Trittsicherheit verlangen.