Mittwoch, 3. August 2011

Steinernes Hüttl,

hieß heute unser Ziel. Start war an der Ehrwalder Alm den Weg dahin hat uns eine technische Errungenschaft vereinfacht, denn der Weg hoch zu Alm ist nicht wirklich lohnenswert.
Der restliche Weg zum Steinernen Hütterl und darüber hinaus ist aber jeden Schritt wert. Wenn man mal das Feldernjöchel hinter sich gelassen hat und die Schar der Wanderer zur Zugspitze abgebogen ist, hat man die Berge wieder für sich alleine. Nur Gemsen und Murmeltiere begleiten einen.
An schönen Blicken mangelt es zu keiner Zeit. Besonders die Aussicht vom Kotbachsattel lohnt den Weg.
Eigentlich sollte das Steinerne Hüttl in diesem Jahr nicht bewirtschaftet sein, aber zu unserer Überraschung empfing uns ein Almhirt und kredenzte uns ein sehr leckeres Skiwasser. Die Getränkekarte war zwar kurz aber ausgeglichen: Es gab Bier, Schnaps und Skiwasser! :-)
Im Gespräch ergab sich dann, dass er die Hütte von ca. 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr minimalistisch bewirtschaftet. In der restlichen Zeit kümmert er sich um seine Kühe. Glück gehabt.
Der Abstieg ins Gaistal stellte kein Problem dar. An der Tillfusalm schnell noch eine Stärkung eingeworfen, denn es zog sich zu. Wie es nun mal in den Bergen ist, ging dies rasend schnell. Kurz nachdem wir los sind, gerieten wir in ein Gewitter, das sich sehen lassen konnte. Erst regnete es nur, aber Hagelkörner so groß wie Erbsen ließen uns später nach einem Unterstand suchen. Hier haben wir das Schlimmste abgewartet und sind dann weiter.
Nass bis auf die Haut (trotz Regenkleidung) kamen wir an der Almbahn an.
Alles in allem eine der schönsten Wanderungen in diesem Urlaub!
17 km, 1000hm, 4:15:00 reine Gehzeit.