Donnerstag, 26. Juni 2014

Tag 6 Kirchdorf an der Iller

Da ich keine anständige Route von Bad Urach weiter Richtung Donau gefunden habe, schlug mir der Routenplaner vor, über die B465 nach Ehingen zu fahren.
Aber zum Glück habe ich mal gefragt und so habe ich knapp 20 Kilometer Hauptstraße gespart.
Grüner Weg und Tailfinger Schlucht waren die Lösung. Das heißt, bis Münsingen leicht Berg an über nicht befestigt Wege.
Aber besser als Bundesstraße und schön war es auch noch.
Ab Münsingen gab's aber keine andere Möglichkeit ohne Riesenumwege, also Augen zu und durch. Zum Glück war nicht viel Verkehr. In Ehingen dann auf den Donauradweg bis Donaustetten.  Bei Ehrbach lachte mich eine auf dem Berg liegende Kirche an, und da ich mir sowas gerne ansehe, nix wie rauf.
Oben angekommen war die Kirche verschlossen. Warum macht man sowas ?
Das daneben liegende Schloß: Privat Betreten verboten. Toll, aber unten groß auf beides hinweisen.
In Donaustetten verließ ich dann den Donauradweg. Ich hatte keine Lust, mich durch Ulm zu schlagen und das Ulmer Münster habe ich auch so gesehen. Aus ca. 3 km Luftlinie☺. 
Die 4 Kilometer bis Unterkirchberg auf der L240 waren quasi autofrei.
Die 36 Kilometer bis Kirchdorf verliefen komplett an der Iller vorbei, allerdings bis auf die letzten 3 Kilometer auf unbefestigten Wegen.
Meine Unterkunft für heute ist der Gasthof Stern in Kirchdorf. 45 Euro, das scheint schon fast der Standardpreis zu sein im gepflegten Einzelzimmer.
Morgen wird ein harter Tag. Bis Oberstdorf sind es noch 103 Kilometer und wenn die alle so sind wie heute, dann herzlichen Glückwunsch ☺ und nach Riezlern muss ich auch noch. Heute waren es ca.  50 Kilometer Schotter, ich tippe mal für morgen auf knapp das Doppelte.