Sonntag, 10. Mai 2015

Tag 9 Wetzlar - Braunfels-Phillipstein

Kaum aus Wetzlar raus und die Hauptstraße überquert ist man schon wieder mitten im Wald und nimmt die Zivilisationsgeräusche nur noch gedämpft wahr. Der Turm der Burgruine Kalsmut ist genauso wegen Bauarbeiten gesperrt wie gestern der Bismarckturm.
Dann eben keinen Blick auf Wetzlar und das Lahntal.
Weiter geht es auf kleinen Pfaden und Wiesenwegen, woran man heute echt nicht gespart hat, weiter bis zum NABU-Schutzgebiet Weinberg-Wetzlar. Eine Hochfläche, die als Vogelschutzgebiet dient und wo die Landschftspflege nur durch Schafe erledigt wird.
Ausblicke bis zum Großen Feldberg im Tauns inbegriffen. Gute Fernsicht vorausgesetzt, heute konnte man ihn allerdings nur erahnen.
Von hier geht es bis kurz vor Oberndorf durch den Wald.
Vor Braunfels verließen wir den Lahnwanderweg,  denn wir mussten ja noch Hundefutter für zwei Tage besorgen.
Erst auf einem kleinen Pfad durch den Wald und später dann auf einem Wiesenweg ging es hoch nach Braunfels zum Supermarkt.
Anschließend, mit ca. 3 kg mehr Gepäck auf dem Rücken, noch schnell das Schloß Braunfels besichtig und dann ab nach Phillipstein. In Braunfels selber war keine
Übernachtungsmöglichkeit mit Hund gegeben.
Schade, denn  Braunfels ist ein kleines, schönes Städtchen mit einem malerischen Marktplatz.
Der Weg nach Phillipstein verläuft auf der ersten Hälfte direkt an der Hauptstraße. Nicht schön aber nur mit viel Umweg zu ändern.
Das Gasthaus Gombel ist nach 18 Kilometern heute unser Ziel. Der Weg hier hoch lohnt sich, denn er wrid mit leckerem Essen belohnt!